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SBK-ASI Congrès


Programm Mercredi, 17.05.2017

Dès 08:30

Ouverture des porte

09:30 – 09:40

Ouverture du Congrès

09:40 – 09:55

SBK-ASI Schweiz – Volksinitiative

09:55 – 10:50

Key Note 1

«Herausforderungen der heutigen Pflege weltweit»

10:50 – 10:55

Information concernant le Congrès

10:55 – 11:25

Pause café

11:25 – 12:10

Workshop Session 1

Arena

Pflegeinitiative.ch

SBK Geschäftsstelle

Das erste Mal in der Geschichte der Pflege in der Schweiz lanciert der SBK eine Volksinitiative. Die Verantwortlichen sind überzeugt: damit die  pflegerische Versorgung auch in Zukunft gewährleistet ist, braucht es attraktivere Rahmenbedingen. Politisch blieben viele Anliegen des SBK wirkungslos. Die parlamentarischen Instrumente sind ausgeschöpft, die Pflegenden brauchen nun die Unterstützung der Bevölkerung. Erfahren Sie Hintergründe und Aktuelles zur Pflegeinitiative und diskutieren Sie mit.

Bellavista 2 + 3

Schlaf im Spital – Was brauchen betagte Menschen mit Demenz?

Stadtspital Waid Zürich

Spitäler sind kaum auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz ausgerichtet. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Pflegefachpersonen die häufigsten Phänomene dieser Patientengruppe kennen und positiv darauf einwirken. Ein typisches Phänomen sind Tag-Nachtrhythmusstörungen. Eine quantitative Pilotstudie untersucht die Anwendung eines literaturbasierten, pflegerischen Abendrituals im Akutspital und die Wirkung auf die Tag-Nachtrhythmus Regulation. Vorläufige Ergebnisse werden präsentiert.

Bellavista 5

Interprofessionelles Delirmanagement im Akutspital

Inselspital, Universitätsspital Bern

Mit Prävalenzraten bis zu 82% sind Delirien eine während des Spitalaufenthalts häufig vorkommende Komplikation. Insbesondere ältere und gebrechliche sowie schwerkranke Menschen sind hiervon betroffen. An diesem Workshop werden die Inhalte eines interprofessionellen Delirmanagements zur Vorbeugung, Früherkennung und Behandlung von Delirien und dessen Umsetzung anhand theoretischer Inhalte und Fallbeispielen aus der Praxis vorgestellt und hiermit verbundene Fragestellungen miteinander diskutiert.

Orione

Comment créer une consultation infirmière ?

Hôpitaux Universitaires de Genève

Le nombre de consultations infirmières augmente, répondant à l’évolution des besoins en soins de la population. Afin de guider les infirmières à créer ces consultations, un référentiel méthodologique a été créé aux Hôpitaux Universitaires de Genève. Les différentes étapes du processus y sont détaillées. Ce guide a l’avantage de fédérer les acteurs concernés. Il permet de baser la consultation sur des données probantes, de préparer son évaluation, de la rendre visible et de la pérenniser.

Sopra 2

La pratique avancée en réadaptation gériatrique : un succès !

CUTR Sylvana Hôpital

En 2015, une infirmière clinicienne spécialisée canandienne en a été engagée au centre universitaire de réadaptation gériatrique. Afin de guider l'équipe  de gestion dans le processus, le cadre de référence PEPPA a été utilisé. Ce cadre conçu pour le développement, la mise en œuvre et l'évaluation d'un rôle d'infirmière en pratique avancée a permis à l’équipe de  relever de nombreux défis afin d’assurer le succès de ce nouveau rôle et favoriser l’implantation de bonne pratiques durables.

Sopra 3

Patientenernährungsprozess: Zuviele Köche verderben den Brei

Stadtspital Waid Zürich

Der „Interprofessionelle Prozess Patientenernährung“ (Gerontotraumatologie) von Essensbestellung, -einnahme, -kontrolle und –dokumentation sowie der Ernährungszustand von 330 Patienten wird mittels Mixed Methods Design untersucht. Wir vermuten, dass zu viele Personen involviert und PatientInnen malnutriert sind. Die Ergebnisse zum gesamten interprofessionellen Prozess und zum Ernährungszustand erlauben, Schlussfolgerungen abzuleiten. Wir zeigen Initiative zur Verminderung von Malnutrition!

Sopra Grande

Trauererleben bei Angehörigen von Menschen mit Demenz

SBK Mitglied

Durch eine Demenzerkrankung erleben betroffene Personen und ihre Angehörigen einen enormen Wandel in gewohnten Alltagsgestaltungen, Abläufen und Rollenverteilungen. Angehörige erleben bereits während der Betreuung ihrer an Demenz erkrankten Angehörigen Verlust und Trauergefühle, die sich auf unterschiedlichste Weise zeigen. Aber ist dieses Wissen wirklich relevant für unseren Berufsalltag in der geriatrischen Versorgung? Präsentation und Diskussion der Ergebnisse einer qualitativen Studie.

Szenario 1

Cancer Survivors – die Krebsliga Schweiz zeigt Initiative

Krebsliga Schweiz

Im theoretischen Input werden Fakten zur stetig wachsenden Gruppe der Krebs-Langzeitüberlebenden präsentiert. Die vor mehr als fünf Jahren erkrankten Menschen gelten in der Regel als "geheilt", doch viele von ihnen leiden unter vielfältigen körperlichen und psychosozialen Problemen. Im Transferteil sind zwei Aspekte zentral: 1. Abholen der Praxiserfahrung des Publikums 2. Diskussion der Frage, wie die Versorgung von Cancer Survivors in Zukunft aussehen müsste (Vergleich IST-SOLL)  

Szenario 2

Onkologie INSELSPITAL – musiktherapeutisches Pilotprojekt

Inselspital Bern

    Neben musiktherapeutischen Diagnosekriterien fliesst u.a. auch eine Befragung der Patientinnen und Patienten zu den Bereichen, Stimmung (Primärer Endpunkt), Entspannung, Schmerz und Müdigkeit in die Auswertung mit ein. Neben eingehenden theoretischen Erläuterungen und Berichterstattung erster Resultate, werden im Workshop auch praktische Beispiele zu den Möglichkeiten und Grenzen des musiktherapeutischen Arbeitens im Bereich der onkologischen Versorgung aufgezeigt. Workshop nur DO möglich!  

12:10 – 13:15

Pause de midi

13:15 – 14:00

Workshop Session 2

Arena

(K)ein Theater: wie die Lindenhofgruppe ihr Leitbild umsetzt

Lindenhofgruppe Bern

Kein Papiertiger! Mit diesem Vorsatz entwickelten die drei Spitäler und das Alterspflegeheim der Lindenhofgruppe nach der Fusion ihr Leitbild. Wir wählten dazu einen partizipativen Ansatz und organisieren jährlich Aktionen zur Umsetzung eines der fünf Leitbild-Mottos. Dadurch entsteht eine Kultur, die sich an gemeinsamen Werten orientiert. Im Workshop zeigt TAP (professionelle Improvisationstheatergruppe) auf unterhaltsame Weise, wie der Pflegealltag aussieht, wenn Leitbildwerte gelebt werden.

Bellavista 2 + 3

Blasenkatheter gezielt einsetzen – weniger ist mehr!

Stiftung Patientensicherheit Schweiz

Das Pilotprogramm progress! Sicherheit bei Blasenkathetern hat zum Ziel, den Einsatz von Blasenkathetern mittels eines Interventionsbündels zu reduzieren und damit das Infektions- und Verletzungsrisiko zu senken. Zur Standortbestimmung haben 7 Pilotspitäler während dreier Monate Daten zur Katheternutzung sowie die Anzahl Katheter-assoziierter Komplikationen erhoben. Das Wissen und die Einstellungen der Mitarbeitenden wurden mit einem Fragebogen erfasst. Die Interventionsphase startete im Januar.

Bellavista 5

Einsatz einer Forensic Nurse in der Notfallstation

Universitätsspital Zürich

Dem Notfallpersonal, das als erstes mit forensisch relevanten Aspekten konfrontiert ist, fehlt oft das Fachwissen in der Erkennung und Sicherung von Spuren. Mit der Implementierung einer Forensic Nurse wird die adäquate Betreuung gewaltbetroffener Personen in der Notfallstation gewährleistet. Die Nurse befähigt das Team, die Prozesse mit verbindlichen Standards zu optimieren, ist Bindeglied zwischen Notfallteam und Rechtsmedizin sowie Ansprechperson für forensisch-klinische Fragen in der Praxis.  

Orione

Soin de nutrition parentérale et représentations infirmières

Membre de l’ASI

Les soins de nutrition parentérale (NP) sont des soins spécialisés. Le but de cette étude est d’identifier les obstacles à la reconnaissance de la spécificité de ce soin. L’analyse des résultats montre que 71% des infirmières réalisent des soins de NP sans formation spécifique et plus 1/3 se considèrent comme seule professionnelle experte du soin. Sans un programme de formation de soin spécifique de NP les infirmières vont poursuivre leurs pratiques qu’elles considèrent déjà comme expertes

Sopra 2

Cliniciens : le nouveau programme est arrivé !

Membre de l’ASI

Entièrement revisité, le programme se construit en interprofessionalité entre les disciplines telles que : diabétologie, oncologie, gériatrie, psychiatrie & réadaptation. S'appuyant sur du e-learning, durant la formation de 63 jours en présentiels, les participants travaillent sur des thématiques de santé croisant leurs éclairages spécifiques. Dans une dynamique d'intersciences, l'approche pédagogique interdisciplinaire & interprofessionnelle répond aux priorités de politiques sanitaires en lien avec le contexte de chronicité & de comorbidité.

Sopra 3

Ethik und Pflege – arguments pour des soins infirmiers forts

SBK Ethikkommission

Mangel an Pflegefachpersonal gefährdet die Sicherheit und das Wohlbefinden von Patienten. Die Ethikkommission diskutiert in einem zweisprachigen Workshop Argumente für eine starke und Gerechtigkeit fördernde und Schaden abwendende Pflege. Le manque de personnel infirmier est une menace pour la sécurité et le bien-être des patients. La commission éthique discute en deux langues des arguments pour des soins infirmiers forts favorisant le respect des critères de justice et non malfaisance.

Sopra Grande

e-log : attester sa formation continue

Secrétariat central de l’ASI

Le personnel infirmier est soumis à des exigences élevées. Ils doivent suivre régulièrement des formations continues afin d’approfondir et actualiser leurs connaissances. L’ASI a élaboré avec la FSIA la plate-forme internet e-log qui permet de saisir ses formations continues de manière électronique et de trouver des formations continues de qualité. Découvrez comment fonctionne e-log et ce qu’impliquerait une éventuelle obligation de formation continue pour les infirmières et infirmiers.  

Szenario 1

Onkologisch Erkrankte im Symptommanagement befähigen

Lindenhofgruppe Bern

Um onkologische Patienten im Selbstmanagement ihrer Symptome zu unterstützen, entwickelten die Lindenhofgruppe und die HfG Fribourg mit Betroffenen, Experten und Fachgesellschaften das Symptom Navi© Programm. Dieses besteht aus kurzen, einfach verständlichen Flyern, deren Design und evidenzbasierte Inhalte evaluiert wurden. Für das Beratungsgespräch zur Flyerabgabe durch die Pflege wurde ein Konzept erstellt. Im Workshop wird ein solches Beratungsgespräch mit einem Schauspielpatienten simuliert.

Szenario 2

Einfluss der Arbeitsumgebung auf Patientenzentriertheit

Institut für Pflegewissenschaft, Universität Basel

2073 Patienten und 1833 Pflegende von 23 Spitälern beteiligten sich an der MatchRN Studie zur Untersuchung der Zusammenhänge zwischen Arbeitsumgebungsfaktoren (z.B. Personalausstattung, Leadership), impliziter Rationierung von Pflege und patientenzentrierter Pflege. Insgesamt bewerteten die Patienten ihre Erfahrungen positiv, jedoch fühlte sich jeder dritte Patient nicht ausreichend an Behandlungsentscheidungen beteiligt. Die untersuchten Arbeitsumgebungsfaktoren beeinflussten die Patientenzentriertheit und Rationierung von Pflege.

14:00 – 14:10

Changement de salles

14:10 – 15:05

Key Note 2

«Forschung und Entwicklung fördern, um Herausforderungen des Gesundheitssystems in der Schweiz anzugehen: Wir zeigen Initiative!»

15:05 – 15:10

Information concernant le Congrès

15:10 – 15:40

Pause café

15:40 – 16:25

Workshop Session 3

Arena

Zeitschrift Krankenpflege – analog und digital

SBK Geschäftsstelle

Erfahren Sie, wie die Zeitschrift Krankenpflege monatlich produziert wird und wie das Redaktionsteam arbeitet! Was braucht es, damit die SBK-Zeitschrift noch attraktiver wird? Welche Möglichkeiten die digitale Version der "Krankenpflege" bietet, wird ein Schwerpunkt der Präsentation sein. Erwünscht sind zudem Anregungen der Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer.

Bellavista 2 + 3

Systematisiertes Austrittsmanagement auf der Chirurgie (KSA)

Kantonsspital Aarau

Durch die gezielte Anwendung der Kombination aus Assessment PACD (post-acute care discharge score), Zieldefinition des Pflegezustandes bei Austritt sowie die interprofessionelle Nutzung des Visitentools inklusive täglicher Austrittsplanung, kann die Aufenthaltsdauer signifikant reduziert werden. Ein wichtiges Ziel ist, die Selbstständigkeit der PatientInnen gemeinsam mit der Physiotherapie gezielt zu fördern. Für die effiziente Austrittsplanung ist der frühe Einbezug des Sozialdienstes zentral.

Bellavista 5

Lernortkooperation zwischen dem BZ Pflege und dem Inselspital

Berner Bildungszentrum Pflege

Lehrpersonen des BZ Pflege und Berufsbildende der KAS bestreiten seit 2016 gemeinsam den Einführungskurs der Studierenden im NDS Anästhesiepflege und erfüllen neue und unterschiedliche Rollen beim Coachen während der Weiterbildung. Anhand eines praktischen Lernbeispiels wird im Workshop aufgezeigt, wie dieses gemeinsame Lernen und Lehren funktioniert. Die Teilnehmenden des Workshops werden dabei mit ihren je unterschiedlichen beruflichen Rollen in Praxis und Lehre in die Diskussion miteinbezogen.

Orione

Soins infirmiers dans l’humanitaire : défis et initiatives

Médecins sans frontières

Dans le contexte humanitaire, l’infirmière fait face à des défis multiples et doit faire preuve d’esprit d’initiative au quotidien. Cet exposé a pour but de décrire ces différents défis ainsi que les innovations et initiatives des infirmières MSF à travers des expériences personnelles. Nous mettrons en lumière le large éventail de responsabilités en mettant le patient et la qualité de soins au cœur des préoccupations quotidiennes. 

Sopra 2

Infirmière : itinéraire patient manager (IPM)

Espace Compétences SA

L’infirmière IPM est la personne de référence d'un patient en termes de planification de séjour par distinction de la personne de référence en termes de soins. Capable de conseiller, d'orienter, d'encadrer et de rechercher la meilleure planification de séjour, cette nouvelle fonction se profile aujourd'hui comme essentielle au bon fonctionnement du réseau de santé. Pour soutenir ces professionnelles, une formation a été mise en place en collaboration avec les acteurs du terrain.

Sopra 3

Teilnahme an kardialer Rehabilitation: wie motivieren?

Inselspital Bern

Patienten mit einer koronaren Herzkrankheit sind sich oft nicht bewusst, dass sie an einer chronischen Krankheit leiden. Es ist aber bekannt, dass verhaltensabhängige Risikofaktoren für die Progression einer KHK verantwortlich sind. Kardiale Rehabilitationsprogramme beeinflussen nachweisbar positiv die Kontrolle der Risikofaktoren, senken die Häufigkeit erneuter kardialer Ereignisse und helfen Rehospitalisierungen zu vermeiden. Wie wirkt hier die Methode der motivierenden Gesprächsführung?

Sopra Grande

Vorbeugung einer Thrombose bei chirurgischen Patienten

Inselspital Bern

Die Thrombose ist potentiell lebensbedrohlich und betrifft bis zu 80% der Patienten nach chirurgischen Eingriffen. Diese Komplikation gilt es zu reduzieren. Durch die Verwendung gezielter und individuell auf den Patienten abgestimmten Edukationsmaterialien fühlen sich Pflegende gestärkt bei der Durchführung von Mikroschulungen. Somit sind die Patienten gut vorbereitet, um präventive Massnahmen zu Hause durchzuführen. Im Workshop werden die Materialien gezeigt, angewendet und diskutiert.

Szenario 1

Die Einführung neuer MitarbeiterInnen auf der Onkologie

Inselspital Bern

Um der Personalfluktuation aktiv entgegen zu treten, entwickelten die Pflegeveranwortlichen auf der Onkologie am Inselspital Bern ein neues Einführungskonzept. Den Teilnehmenden wird dargelegt,  warum und wie die neue Einarbeitung konzipiert wurde. Daneben stellen die Referentinnen das neue Konzept vor und zeigen die erfolgreiche Umsetzung auf.    

Szenario 2

Sicherheit durch Kommunikation und Partizipation

Berner Fachhochschule

Enhanced Recovery after Surgery (ERAS) ist ein standardisiertes chirurgisches Behandlungsprogramm.Den Patient/innen wird darin eine aktive Rolle in ihrem Genesungsprozess übertragen. Die Patientenedukation gehört dabei zu den zentralen pflegerischen Aufgaben im Programm.Wie Betroffene das ERAS Programm erleben, wurde in der Lindenhofgruppe anhand einer qualitativen Studie untersucht. Aus Patientensicht vermitteln eine kontinuerliche Kommunikation und Partizipation Sicherheit im Genesungsprozess.

Dès 16:25

Apéritif dans l‘Exposition